Aller Anfang führt am Tod vorbei

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Sakera lächelte. Ihre Schwester hatte ihr alles in den Briefen erzählt. Ihre Schwester war ihr ein und alles. Auch wenn sie komplett verschieden waren. Wie Tag und Nacht oder der Kristallhimmel und das Totenreich. Wie konnten sie das ihrer Schwester nur antun. Sie hatten sie verletzt allesamt.
Sakera wusste schon immer Liebe bereitete nur Schmerz und ihre Schwester war das lebende Beispiel dafür. Sakera hörte ihr an wie sie litt, wie verletzt sie war. Wieviel Wut sich in ihrer Schwester anstaute, denn sie hatte ihr anvertraut, dass sie anfing sich zu rächen, Sakera war zunächst verwundert darüber, dann jedoch bereute ihre Schwester was sie tat und schrieb ihr das es der falsche Weg war.
Ihre Schwester war die stärkste Person die sie je getroffen hatte, sie war ihr heimliches Vorbild. Es lag sicherlich an ihrer Ausstrahlung und Wärme. Sie glaubte an die Liebe, die die ihr immer nur weh getan hatte. Sakera sah darin den schwachen Punkt ihrer Schwester. Ihre Schwester verzieh immer allen alles. Sie konnte nicht böse werden, nicht so das es Jemand ernst nahm.
Aber dafür war sie ja da. Sie würde sich für ihre Schwester rächen. Sie musste es. Sie hatte gar keine andere Wahl. Sie konnten sie nicht so behandeln. Vor Allem der Eine, den ihre Schwester so liebte, der sie dann fallen lies wie eine heiße Kartoffel. Er liebte dieses andere Mädchen, aber für ein kurzes Spiel war ihre Schwester ihm genug. Es war der eine Moment in dem ihre Schwester innerlich zerbrach. Sakera machte sich auf, um das Mädchen, welches er liebte zu zerstören.

Sie lief über Hügel. Kam an Wäldern vorbei und begegnete unterwegs vielen Rouges, Treporen, Arangmas, Gobbles und anderen schlimmen Kreaturen.
Sie wusste sie brauchte mehr Kampferfahrung als sie jemals zuvor besessen hatte. Die kleinen Kreaturen kamen ihr deswegen nur recht. Mit Leichtigkeit übte sie sich an Ratten, Clackern, Arangmas, Rouges und so wurde sie von Tag zu Tag stärker. Bald schaffte sie es auch Gobbles zu besiegen.
Eines Tages kam sie in eine Gegend in der ihr Ulbernauts begegneten. Eines rannte auf sie zu. Sie lief vor ihm davon, denn zu diesem Zeitpunkt wusste sie, sie war nicht stark genug, um es zu besiegen. Ihre Schwester hatte ihr geschrieben, dass sie sich in einer Stadt namens Hydlaa befand. Sakera würde sie dort wiedersehen, beobachten und heimlich beschützen, aber ihre Schwester durfte niemals erfahren, dass sie da war.
Sakera rannte weiter um ihr Leben, sollte nun alles umsonst gewesen sein, all ihre Bemühungen zu ihrer Schwester zu kommen. Wenn sie genauer darüber nachdachte, sollte sie eigentlich keine Angst vorm Sterben haben, denn dort würde sie Dakkru begegnen. Sie glaubte an Dakkru, betete und opferte für sie, aber manchmal hatte sie Zweifel, ob sie wirklich existierte.
Sakera hörte das Stampfen des Ulbernauts hinter ihr. Sie konnte kaum noch rennen. Das Ulbernaut brüllte hinter ihr her. Sakera war ausser Atem und merkte wie sie ihre Kraft weiterzurennen langsam verließ. Sie wurde immer langsamer.
Plötzlich spürte sie den Atem des Ulbernauts in ihrem Nacken. Sakera verließ der Mut.
Das Ulbernaut schlug zu. Sakera spürte einen starken Schlag in ihrem Rücken, sie drehte sich mit letzter Kraft um, um mit ihren Äxten auf das Ulbernaut einzuschlagen. Sie traf das Ulbernaut einmal und machte ihm einen Minikratzer. Das Ulbernaut holte aus, Sakera wusste, nun war ihre letzte Sekunde gekommen sie schickte Dakkru ein letztes Stoßgebet.
Mit seinen Krallen schliff das Ulbernaut an ihrem Oberkörper entlang und hinterließ tiefe Wunden. Sie sah wie ihr Blut spritzte, dann schnappte sie noch einmal nach Luft, doch im selben Moment entwich ihr Atem und sie schloß langsam ihre Augen.
Sakera hörte wie Jemand ihren Namen rief, „Sakera wach auf. Sakera erwache!“ Sakera holte tief Luft. Sie schlug langsam ihre Augen auf und fand sich in einer dunklen Höhle wieder. War sie gar nicht gestorben? Wieder rief die Stimme nach ihr. Langsam dämmerte es ihr, sie war tot und die Stimme die sie rief war keine andere als die von Dakkru.
Sakera lächelte einen Moment, dann folgte sie der Stimme, welche sie zu einem Diaboli führte. Sakera wunderte sich einen Moment. Er nickte ihr zu. „So so eine Auserwählte...Dakkru hat mich schon über dich unterrichtet.“ Sakera runzelte die Stirn, „Wieso das denn?“ Der Diaboli antwortete, „Nun ja sie hat Gefallen an dir gefunden. Sie möchte, dass du ihr noch anders dienst. Du musst wissen, jede Person die du ihr sendest macht sie stärker. Das heisst, wenn du Jemanden tötest bereitet es Dakkru Freude und macht sie wie gesagt stärker.“ Sakera nickte, „Ich verstehe.“ Er sah Sakera an, „Und nun geh wieder nach oben. Benutze den Weg unter diesem Weg der die Bibliotheken verbindet. Danach solltest du springen....Ich glaube wir werden uns bald wiedersehen Sakera.“ Der Diaboli wendete sich von Sakera ab und nahm ein dunkles Schwert in seine Hand.

Sakera ging wie ihr der Diaboli befohlen. Nach einiger Zeit kam sie zu einem magisch funkelnden Loch. Sie trat hinein. Sie spürte ein komisches Stechen in ihrem Körper, dann stand sie plötzlich auf einer Wiese. Um sie herum sah sie auf den ersten Blick viele Häuser. Sie taumelte etwas und fühlte sich unglaublich schwach für einen Moment. Jemand kam auf sie zu und meinte, „Herzlich willkommen in Hydlaa.“ Sie nickte demjenigen nur kurz zu und grinste dann breit. Sie hatte es geschafft. Sie war in Hydlaa angekommen.

Bild von LigH

Drama, Baby!

Unterhaltsame Einleitung, die einige Fragen beantwortet, aber andere offen lässt. Mal schauen, ob die auch noch behandelt werden...